Modul Geographische Exkursionen · N11

Hinter den Kulissen der österreichischen Diplomatie

Die Modulgruppe N11 besuchte gemeinsam mit Prof. Dohlhofer das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten am Minoritenplatz – und erlebte einen Nachmittag voller überraschender Einblicke in die Welt der Außenpolitik.

Drei Vorträge, drei Perspektiven
Karriere im diplomatischen Dienst Vom ersten Praktikum bis zur Botschafterin – wie vielfältig Wege in die Diplomatie sein können.
Das Callcenter des Außenministeriums Rund um die Uhr erreichbar für Österreicher:innen in aller Welt – mit manchmal kuriosen Anrufen inklusive.
Österreichische Entwicklungszusammenarbeit Wie Österreich weltweit Partnerländer unterstützt und warum internationale Solidarität zählt.
Eindrücke vom Besuch
Ministeriumsbesuch 1
Ministeriumsbesuch 2
Vom Praktikum bis zur Botschaft

In einem ersten Vortrag öffnete eine Mitarbeiterin des Ministeriums den Blick auf die vielfältigen Karrieremöglichkeiten im diplomatischen Dienst. Ob Sprachtalent, Jurist:in oder Wirtschaftsexpert:in – die Wege sind überraschend unterschiedlich. Eines aber gilt für alle: Gute Sprachkenntnisse sind unabdingbar.

Dann wurde es lebhaft: Das Callcenter des Außenministeriums nimmt rund um die Uhr Anfragen entgegen – aus jeder Ecke der Welt, in jeder denkbaren Situation. Neben echten Notfällen gibt es dabei auch Anrufe, die für Schmunzeln sorgen.

Aus dem Alltag des Außenministeriums … Ein Sohn sperrt sich in der australischen Wüste aus dem Auto aus – seine Mutter ruft aus Wien an. Eine andere Mutter möchte ihre fünfjährige Tochter am Flughafen Schwechat zurücklassen, weil dieser die Ausreise verweigert wurde und das Ticket zu teuer war, um es verfallen zu lassen. Was sich nach Fiktion anhört, ist tatsächlich passiert – und zeigt, wie bunt der Arbeitsalltag im Callcenter wirklich ist.
Österreich in der Welt

Den Abschluss bildete ein Einblick in die österreichische Entwicklungszusammenarbeit. Die Schüler:innen erfuhren, wie konkret Österreich in Partnerländern auf mehreren Kontinenten aktiv ist – mit Projekten, die das Leben vor Ort spürbar verbessern. Aktuelle Schwerpunkte liegen in folgenden Ländern:

Burkina Faso Äthiopien Uganda Mosambik Armenien Georgien Moldau Kosovo Palästinensische Gebiete
Der Nachmittag am Minoritenplatz hat eindrucksvoll gezeigt, wie abwechslungsreich und bedeutend die Arbeit des Außenministeriums ist – und wie nah internationale Politik dem eigenen Leben sein kann. Ein großes Dankeschön an Prof. Dohlhofer und an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums für diesen spannenden Einblick!
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