Schulentwicklung

Schulentwicklung hat am GRG19 eine langjährige Tradition. Schon früh haben wir uns als Lehrerteam gemeinsam mit den Schulpartnern unter der Leitung des damaligen Direktors Mag. Günter Russe Gedanken gemacht, wie man das Angebot des Schultyps „Realgymnasium“ schon ab der Unterstufe so spannend und attraktiv gestalten kann, dass dieser Zweig auf vermehrtes Interesse bei den Schülerinnen und Schülern stößt. Die vorgenommenen Änderungen im Fächerangebot waren das Ergebnis langer Diskussionen und Überlegungen rekurrierend auf unsere Erfahrung als langjährige Pädagogen und Pädagogiennen.

 

Ein weiteres Anliegen war es, den Klassenverband nach der Entscheidung für das Gymnasium oder für das Realgymnasium in der 3.Klasse aufrecht zu erhalten, sodass sich die Sozialbeziehungen innerhalb der Klasse gerade in der Phase der Pubertät ohne Unterbrechung weiterentwickeln können. Auch dies musste auf seine Administrierbarkeit hin geprüft werden.

 

Beide Veränderungen haben nachweislich dazu geführt, dass jährlich für beide Schultypen annähernd gleich viele Anmeldungen vorgenommen werden.

 

Das umfassendste Projekt war sicherlich die Einführung der „Modularen Oberstufe“ als Schulversuch im Schuljahr 2006/07 (mit Abänderungen 2013). Mit diesem Paradigmenwechsel waren wir schon sehr früh gemeinsam mit einigen wenigen Schulen in ganz Österreich auf einem neuen Weg. Siehe dazu die Informationen an anderer Stelle.

 

Eine gute Schule zeichnet sich dadurch aus, dass sie an kontinuierlicher und professioneller Weiterentwickelt arbeitet, um ihren Schülerinnen und Schülern die bestmöglichen Lernbedingungen bieten zu können. In einer Umwelt, die sich immer rascher verändert, muss auch rasch reagiert werden. Genau dieses Ziel wird in der Novellierung des § 18 Bundes-Schulaufsichtsgesetz (1. September 2012) festgeschrieben und die Umsetzung als „SQA – Schulqualität Allgemeinbildung“ in allen Schulen implementiert. Ein überregionaler Qualitätsrahmen gibt uns die Leitlinien für die Themen vor, an denen dieser Prozess der Schulentwicklung konkretisiert werden soll.

 

Unser Fokus ist derzeit auf den Aspekt der „Gesundheit in der Schule und im Unterricht“ (Arbeitsgruppe unter der Leitung von Mag. Sabina Schopper) sowie die optimale schülerunterstützende „Umsetzung der Modularen Oberstufe-neu“ gerichtet (Arbeitsgruppe unter der Leitung von Mag. Lukas Mayerhofer).

 

Für Fragen der Qualitätsentwicklung und der Qualitätssicherung sind am GRG19 die Schulleitung Frau Direktor Mag. Manuela Uhlig, sowie die SQA-Koordinatorin Frau MMag. Germana Thonhofer verantwortlich.