Theater - Archiv

   
   

I. Das Archiv der Gruppe 73 (1984-1993)

 

HÖRT IHR DIE KINDER...? - Ein Kinderspiel in so manchen Szenen. Volksheim Krim, Februar 1984. - Kinder in den verschiedensten Szenen, als arme Kinder, als Serienhelden, als Schüler, als Künstler. Alles begann mit dem Lied „Kinder“ von Bettina Wegner: „Sind so kleine Hände, winz´ge Finger dran.“ Später kam dann eine „Dallas“-Parodie, es landeten Außerirdische, es endete mit einer Dritte-Welt-Szene.

EIN TAG HINTER DEM RÜCKEN DES ROLAND W. - Ein Abschiedsabend für Hofrat Roland Wanka. Pausenhalle. - Die Idee war, dem scheidenden Herrn Direktor Szenen vorzuspielen, die er nie erleben konnte, weil sie nie passiert sind, wenn er zugegen war: Vor der Schule, Gangaufsicht, Ein Polizist versucht, an der 4A vorbeizukommen, Lehrerparodien,...

DIE ANDERE UND ICH - Nach einem Hörspiel von Günter Eich. Haus der Begegnung Döbling. - Ellen, die amerikanische Mutter zweier Kinder, sieht im Vorbeifahren eine geheimnisvolle alte Frau am Ortseingang von Comacchio stehen. Als die Kinder am Strand baden, geht sie zu der alten Frau, doch die ist nicht zu finden. Aber Ellen verwandelt sich in Camilla, lebt in Comacchio ein Leben in Armut, Entbehrung und Traurigkeit, bis am Ende Ellen wiederkommt...

GEMEINSAM SIND WIR UNAUSSTEHLICH - Musik und Kabarett. Haus der Begegnung Döbling. - Innerhalb einer Woche wurde dieses Programm zusammengestellt. Alle Mädchen und Burschen wussten, was sie spielen wollten: Da war die Häfenelegie von Herwig Seeböck, Sketches von Gerhard Polt, Emil Steinberger, Konstantin Wecker oder auch Lukas Resetarits.

DIE PANNE - Von Friedrich Dürrenmatt. Haus der Begegnung Döbling. - Alfredo Traps fällt ehemaligen Juristen in die Hände und verwechselt Spiel und Realität. Als er gebeten wird, den Angeklagten in einer fiktiven Gerichtsverhandlung zu spielen, glaubt er am Ende tatsächlich, einen Mord begangen zu haben, und erwartet die gerechte Strafe. Doch der Henker geleitet ihn nur ins Schlafzimmer.

SIE SIND ALLE SO DUMM UND ICH BIN IHR CHEF - Kabarettabend. Haus der Begegnung Döbling. - Der Titel stammt aus einem „Asterix“-Band. Ein heulender römischer Zenturio ruft diesen Satz aus, als er nicht mehr weiß, wie er den Galliern entgegen treten soll, als ihm alles über den Kopf wächst. Das hat uns gut gepasst für unser Programm.

DAS ENDE DES CABARETS - Der 8. November 1988. Haus der Begegnung Döbling. Faszinierende Ensembleleistung ohne „Chef“, alle Funktionen wurden von den Schülerinnen und Schülern selbst wahrgenommen. Ein unvergessliches Geburtstagsgeschenk für den leitenden Lehrer: Träume, Lieder, Szenen, Des Menschen Würde ist in eure Hand gegeben,...

MOMO - Von Michael Ende. Eine ganze Schulklasse spielt Theater. Pausenhalle. - Vom Mädchen Momo und ihrem Kampf gegen die Grauen Herren, von Gigi Fremdenführer und Beppo Straßenkehrer, von Kindern und Erwachsenen.

DIE ZWÖLF GESCHWORENEN - Ein Stück von Reginald Rose/ein Film von Sidney Lumet. - Der Junge scheint keine Chance zu haben, alle Geschworenen halten ihn für schuldig. Fast alle. Die Nummer acht ist sich nicht sicher genug, das Todesurteil mitzutragen. Er rollt den Fall auch gegen den Willen so manches Geschworenen noch einmal auf ... Zu einer Aufführung ist es bei diesem Stück nicht gekommen.

ERICH FRIED LESUNG - Zum Ableben des großen österreichischen Dichters. Musiksaal. - Was dem Burgtheater recht war, war uns nur billig: Schülerinnen und Schüler aus den verschiedensten Klassen lesen Gedichte und Kurzgeschichten von Erich Fried.

RITTER, TOD UND ZARTE MÄDCHENHÄNDE - Nach: Eine Klasse spielt Theater. Pausenhalle. - Der Sängerwettstreit um die Prinzessin entwickelt sich zu einem komischen Thriller, einer Komödie mit falschen Worten und echten Tragödien.

DER PFANDLEIHER - Nach: Angel in the Pawnshop von A.B. Shiffrin. - Lizzy kommt zurück in ihre Kindheit, verfolgt von ihrem Gangstergatten, beschützt vom Musiker und dem jungen Dichter. Und vom alten Pfandleiher.

DEUTSCHLAND EIN WINTERMÄRCHEN - Ein literarischer Leichenschmaus. 3. Oktober 1991, Musiksaal. - Zum Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung gestalteten wir eine Lesung, mit Texten von Heinrich Heine, Wolf Biermann, Konstantin Wecker und vielen anderen, die zum Thema Deutschland geschrieben haben.

DIE SCHLIMMEN BUBEN IN DER SCHULE - Von Johann Nestroy. Festsaal der Bezirksvorstehung Döbling. - Die schlimmen Buben (und natürlich Mädchen) von damals mit Musik von heute, sei es Marilyn Monroe oder Boy George, Queen oder die Sex Pistols. Nestroy hätte wohl seine Freude gehabt.

EINEN JUX WILL ER SICH MACHEN - Von Johann Nestroy. Pausenhalle. - Der Klassiker von Nestroy eignet sich gut als Stück für Kinder. Viele Rollen, eine an sich schwierige Sprache, die aber Spaß macht, gute Pointen, köstliche Figuren: einfach „klassisch“!

TIMM THALER - Nach dem Jugendroman. Festsaal der Bezirksvorstehung Döbling. - Die Geschichte des Buben, der sein Lachen verkauft.

DER SATANARCHÄOLÜGENIALKOHÖLLISCHE WUNSCHPUNSCH - Nach dem Roman von Michael Ende. Pausenhalle. - Rabe und Kater verhindern das böse Inferno, indem sie sich ihren Gebietern widersetzen. Durch einen Ton vom Silvesterläuten erreichen sie, dass Zauberer und Hexe tatsächlich Gutes tun.

   
   

 

II. Das Programm der GRUPPE 73 (seit 1994)

 

1994: DIE NEBEL VON AVALON - Nach dem Roman von Marion Zimmer Bradley. - Vier Stunden dauerte die Geschichte von Morgaine, Viviane, Elaine und den anderen Frauen rund um den König Artus.

1995: ERLKÖNIGS TÖCHTER - Eine Collage von Szenen, in denen Frauen eine wichtige Rolle spielen. Lucy und Polly, Klytaimnestra, Antigone und weitere Frauenfiguren der Weltliteratur traten auf; die einzelnen Szenen verbunden durch eine Rahmenhandlung.

1996: KOPF UND ADLER - Eine Show zum 1000-Jahr-Jubiläum Österreichs. Wir spielten in der Wiener Stadthalle, und das vor 500 Schüler/innen aus ganz Europa. 12 Lieder aus verschieden Jahrhunderten bildeten eine Hitparade österreichischer Liederkultur.

1997: FAUST - Eine komprimierte Version der Tragödie erster und zweiter Teil. Vier Faust- und vier Mephistodarsteller/innen zogen einen roten Faden durch die Geschichte, die mit dem Prolog im Himmel begann und mit "Death is not the End" von Bob Dylan endete.

1998: EIN SOMMERNACHTSTRAUM - Das Stück von William Shakespeare, wie es Erich Fried übersetzt hat. Zwar ein wenig modernisiert, aber mit viel Phantasie und großer Achtung vor dem Dichter. (Anna Glaser war Puck, siehe Photos rechts und vorige Seite)

1999: DIE UNENDLICHE GESCHICHTE - Nach dem Roman von Michael Ende. Nach den Ausstattungsorgien bei den Verfilmungen wollten wir den Zuschauern das Buch wieder in Erinnerung bringen. Besonders die vielen phantastischen Einfälle Michael Endes reizten uns sehr.

2001: HARRY POTTER UND DER STEIN DER WEISEN - Mit der Unterstufe der GRUPPE 73 wurde ein Theaterstück nach dem Roman von Joanne K. Rowling vorbereitet und in den Pausenhallen bzw. im Innenhof aufgeführt. Das Publikum musste dabei mehrfach seinen Standort verändern. Auch die fliegenden Szenen konnten vom Innenhof aus wunderbar beobachtet werden.

2001: HOPPALA HEXEN - Die Oberstufengruppe hatte sich in diesem Schuljahr auf ein Film-Abenteuer eingelassen. Wir drehten einen Film, der schließlich „Hoppala Hexen!“ heißen sollte. Ganze Nachmittage verbrachten wir im Schulhaus und im Schulgelände, um die Geschichte einer Mädchengruppe zu filmen. Manchmal spielten halbe Klassen mit, die gerade auf den Nachmittagsunterricht warteten, manchmal baten wir auch Lehrerinnen und Lehrer, einen kurzen Auftritt beizusteuern. Aus vielen, sehr lustigen Szenen entstand ein ca. 30minütiger Film, der auch herzeigbar ist.



 
 
2002: BUGSY MALONE - Nach einer Phase der Vorbereitung während der Sommerferien (Text erstellen, neue Rollen gestalten, eigene Szenen erfinden ) habe ich in der ersten Stunde meinen Vorschlag präsentiert. Es handelt sich um ein Stück namens „Bugsy Malone“. Kennen gelernt habe ich diesen Stoff schon vor vielen Jahren. Da gab es einen Film, in dem auch schon Kinder sämtliche Rollen darstellten. In einer der Hauptrollen agierte damals Jodie Foster, ein kleine Rolle als Tänzer hatte ein gewisser Michael Jackson bekommen. „Bugsy Malone“ spielt im Gangster-Milieu im Chicago der 30er-Jahre. Alle herkömmlichen Themen werden darin auf eine – hoffentlich – recht humorvolle Art und Weise abgehandelt. Das Stück bietet außerdem sehr viele Tanz- und Gesangsszenen, sodass man fast von einem Musical sprechen kann. Da alles einigermaßen geklappt hat, können wir uns auf schwungvolle Aufführungen ab dem 20.4.2002 um 19:00 im "Rampenlicht-Theater" in der Mitterberggasse im 18. Bezirk freuen. Auf dem folgenden Photo sind vor allem die Darsteller aus den dritten Klassen abgebildet. Insgesamt besteht das Ensemble aus mehr als 40 Schülerinnen und Schülern der gesamten Unterstufe. Die Aufführungen werden auch durch die durch monatelange Proben vorbereitete Jazztanzgruppe von Prof. Zeiler unterstützt werden.

Die (halbe) Crew von "Bugsy Malone"

2002: DER TOD KLOPFT - In diesem Schuljahr übten wir kurze Theaterstücke, Einakter und Sketches ein. Autoren wie Woody Allen, Karl Valentin oder Thomas Bernhard lieferten die Textvorlagen. Das Endprodukt lief am 24. und 25.4.2002 unter dem Titel Der Tod klopft ebenfalls im Rampenlicht-Theater.

2003: PETER PAN - Vom 13. bis 15. Juni 2003 fanden die Aufführungen von "Peter Pan" und "Les Misérables" statt. Im Volksheim KRIM, Hutweidengasse 24, boten die Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen am 14. und 15. Juni, jeweils um 16 Uhr, ein Stück über den fliegenden Knaben "Peter Pan" dar. Wendy, Michael und John Darling flogen mit Peter Pan nach Nimmerland und erlebten dort spannende Abenteuer mit Indianern und Piraten.

2003: LES MISÉRABLES - "Les Misérables" ist ein Theaterstück mit viel Musik aus dem gleichnamigen Musical. Es erzählt die lange Geschichte von Jean Valjean, einem Kettensträfling, der nach seiner Entlassung viel Gutes tut. Vor allem dem kleinen Mädchen Cosette, das bei bösen Wirtsleuten leben muss und später dann Baronin de Pommercy wird. Die Handlung spielt während der Revolution 1830 in Frankreich, sie wird aufgelockert durch Live-Gesang und Tanzeinlagen.

2004: EINEN JUX WILL ER SICH MACHEN - Paul Jurtschitsch stellte den Gewürzkrämer Zangler dar, Lukas Wolfger den Weinberl und Alexander Schrei den Christopherl. Marco Meirone sah entzückend aus als Melchior, Jennifer Gross als Gertrud noch entzückender. Felix Kendlbacher ließ es sich nicht nehmen, als Frau von Fischer zu erscheinen. Madame Knorr wurde von Marit Alex gegeben, das Fräulein von Blumenblatt von Hannah Rothauer. Sandra Duscher und Alexander Svozil mussten ein Liebespaar mimen, was bei zu zärtlichen Szenen schwierig war. Nadja Groysbeck widmete sich den Stubenmädeln Lisette und Philippine, Nima Sodeyfi dem Kellner und dem Wachter. Bettina Franz hatte gleich mehrere Rollen, darunter den Schneider und den Einbrecher Rab. Regina Rabak gab den anderen Einbrecher Kraps und den Herrn von Brunninger. Am ersten Abend ereignete sich das, was jeder Theatermensch fürchtet: Paul, der Darsteller des Herrn Zangler, wurde krank. Sandra las daraufhin auf offener Bühne den Text und spielte so manche Passage frei, Jennifer übernahm zur Getrud auch noch Sandras Rolle der Marie. Ganz tolle Leistungen, die die Aufführung retteten!

2004: DAS LEBEN DES BRIAN - Die Vorlage für diese Satire war der berühmte Film der Monty Pythons. Nach dem ernsten Stück des Vorjahres (Les Misérables) wollte die Schar der Schauspieler und Schauspielerinnen etwas Lustiges machen. So konnte ein alter Plan wieder belebt werden. Wir wollten vom Text her dem Film gerecht werden, was zur Folge hatte, dass wir im Internet zu suchen begannen, ob wir dort den Wortlaut des Films finden würden. Wir konnten unter mehreren Angeboten wählen, was die Vorbereitung sehr erleichterte. Die Rollen wurden während des Schuljahrs mehrmals neu zugeteilt. Bald war allerdings klar, dass Karo Parth den Rech, Lore Schrutka die Judith, Maxine Wille den Francis und Seppl Penthor den Stan/die Loretta spielen würden. Die "Volksfront von Judäa" war komplett. Die Titelrolle verkörperte Oliver Rudolf, seine äußerst sympathische Mutter Klara Czernin, den Pontius Pilatus Ruth Kendlbacher. Victoria Kittinger spielte den 18 Jahre schweigenden Einsiedler und einen römischen Zenturio ("Jeder nur ein Kruez!"), Lisa Bodzenta den frechen Typen, der am Schluss der Kreuzigung entgeht, Kathi Kessler den römischen Zenturio, der so mit Pilatus und Brian seine lieben Nöte hat. Delia Maior prüfte Oliver als Brian in lateinischer Grammatik ("Romani ite domum!"), Barbara Paul nervte als Ex-Leprakranker und einsichtiger Gefangener, Lisa Grünstäudl gab den alten Mathias, der unerlaubter Weise "Jehova" sagt und die Volksfront vor den Römern warnt. Angelo Saad feilschte um den Bart wie ein echter Händler im Bazar, Timmi Vesely spielte den "Universal Soldier", den römischen Legionär und Benedikt Kleibel glänzte als Jesus, als fanatischer Jünger Brians und Sänger des bekannten Schlusslieds: "Always look on the bright side of Life". Alle drei Letztgenannten tanzten auch als heilige drei Könige zur Punk-Version von "Stille Nacht". Delia Maior sang außerdem zwei Lieder aus "Jesus Christ Superstar", der Chor unter der Leitung von Frau Prof. Tanzler sang "Hosanna", "Everything´s alright" und das Schlusslied. Wir wollten das Stück nicht als Parodie auf das Leben Jesu verstehen, sondern als bittere Satire auf politische Themen wie Besetzung, Widerstand, Engstirnigkeit, Maßlosigkeit oder auch Dummheit. Ich glaube, das konnten wir vermitteln. Das Haus der Begegnung war ein würdiger Ort für diesen vergnüglichen Theaterabend.

2004: ACHT FRAUEN - Bekannt geworden durch den Film mit Catherine Deneuve und Isabelle Huppert, liefert das Stück eine beinahe klassische Situation für einen Krimi: Acht Frauen, alle sind verdächtig, Marcel erstochen zu haben. Sie stecken in einem Haus fest und beschuldigen einander, den Mord begangen zu haben. Die Mädchen der 8. Klasse - und Kristof Viola als einziger Bursch in der Rolle der Großmutter - wollen noch kurz vor der Matura einen abschließenden Theaterhöhepunkt setzen. Seit der ersten Klasse sind die meisten bei der GRUPPE 73, über Timm Thaler und den Wunschpunsch, über die unendliche Geschichte und Einakter von Bernhard und Valentin führte unser gemeinsamer Weg zu diesem Boulevard-Klassiker.

2005: HARRY POTTER UND DIE KAMMER DES SCHRECKENS - Die jüngere Gruppe spielte eine Dramatisierung des Romans von J.K. Rowling. Harry Potter war bereits vor Jahren der Titelheld eines Stücks von uns, damals ging es um den Stein der Weisen. Diesmal verbarg sich in der Zaubererschule von Hogwarts ein Monster, das verschiedene Anschläge auf Kinder, Katzen und Geister verübte. Nach einigen brenzligen Situationen löste Harry natürlich das Problem und war bereit für die nächsten Abenteuer.

2005: DER CLUB DER TOTEN DICHTER - Die ältere Gruppe präsentierte eine Bühnenfassung des recht bekannten Films von Peter Weir. Unser Club der toten Dichter bestand aus Mädchen, die Burschen darstellen. Die toten Dichter kamen aus Österreich, die Szenen aus dem "Sommernachtstraum" von William Shakespeare waren etwas länger als im Film. Auch in diesem Stück war das Ambiente eine Elite-Schule, auch hier geschahen Dinge, die der Schulleitung nicht passten. Das Ende dieses Stücks stimmte hingegen nachdenklich.

2006: RICHIE RICH - Die Unterstufe widmete sich den Abenteuern des reichsten Jungen der Welt. In der Filmversion spielte Macaulay Culkin den jungen Milliardär, der in die Fänge eines gierigen Mannes gerät. Der will die Familie Rich in den Ozean stürzen lassen und all den Reichtum an sich bringen. Mit vielen Freunden und Helfern besiegt Richie die Bösen und rettet viele Arbeitsplätze und Menschen.

2006: KÖNIG RICHARD DER DRITTE - Die Oberstufe der GRUPPE 73 gab das Drama vom verunstalteten Richard Gloster von William Shakespeare. In einer modernen Inszenierung sollte es sich um eine Geschichte handeln, die den Untertitel „Once upon a time in England“ tragen könnte, gemäß den Vorbildern von Sergio Leone, ganz im Stile der Italowestern bzw. Mafiafilme. Unter diesem LINK finden sich Photos dieser Aufführung.

2007: SÄNGERWETTSTREIT UM DIE KÖNIGSTOCHTER - Aufführung der ersten Klassen

2007: DAS DOPPELTE LOTTCHEN - nach einem Roman von Erich Kästner. Dieses Stück kann man natürlich nur aufführen, wenn man zwei Schauspielerinnen hat, die Zwillinge sind, und die standen uns in Person von Isabell und Katherine Szymanska, 1B, zur Verfügung. Die vielen anderen Rollen wurden von Kindern aller ersten Klassen umgesetzt.

2007: DAMEN MIT DER WEIßEN WESTE - von der „Mittel-Gruppe“, eine weitaus dramatischere Mischung aus verschiedenen Jahrgängen und Charakteren der 2. bis 6. Klasse, im Festsaal des Bezirksamts Döbling, Gatterburggasse 14  aufgeführte Kriminalkomödie, in der pensionierte Staatsanwältinnen, Richterinnen oder Polizeikommissarinnen einem Gangster das Handwerk legen

2007: TROJA-PARODIE - Aufführung der Oberstufengruppe, die knapp vor der Matura in halbprivatem Rahmen im Musiksaal noch einmal ihr Können zeigte

2008: DER SÄNGERWETTSTREIT UM DIE KÖNIGSTOCHTER - Die Kinder proben ein Theaterstück um Liebe, Kampf und Rittertum. Blöderweise fallen kurz vor der Premiere wichtige Darsteller und Darstellerinnen aus, und müssen ersetzt werden. Was zu köstlichen Schnitzern führt!

 

2008: LORIOTS GESAMMELTE WERKE - „Der Lottogewinner“, „Das Frühstücksei“ oder „Die Jodelschule“ – wer kennt diese Meisterwerke von Loriot nicht! Wir haben uns die vielen Ideen, Rollen und Sketches aufgeteilt und einen vergnüglichen Abend daraus gestaltet.

 

2009: DAS DOPPELTE LOTTCHEN - Ja, tatsächlich haben wir zwei Jahre hintereinander diesen  Klassiker von Erich Kästner gespielt, denn wieder hatten wir weibliches Zwillingspaar in der Gruppe.

2009: DIE ETWAS ANDEREN NIBELUNGEN - In dieser Parodie lernen wir die Mütter der Helden kennen, die ihre lieben Sorgen mit den starken, schlagkräftigen Kindern haben. Im Verlauf des Stücks wachsen Hagen, Brünhild und Siegfried zu stattlichen Erwachsenen heran und streiten immer noch.

 

2009: PENSION SCHÖLLER - Ein Klassiker des Boulevardtheaters! Ladislaus Robitschek besucht eine Pension, die er für ein Nervensanatorium hält. Er lernt dort einige schräge Typen kennen, die er natürlich für Irre halten muss: den Bruder des Inhabers, der unbedingt Schauspiener werden winn, den Löwenjäger oder auch den Oberst, der bei Königgrätz gesiegt hätte, wenn die hier und wir dort gewesen wären (oder umgekehrt). Verwechslungen sind die Folge.

 

2010: DIE UNENDLICHE GESCHICHTE - Mit dem großen Fuchur-Kopf, den Frau Prof. Ponta gestaltet hat, haben wir aufmerksam gemacht auf die Abenteuer von Bastian Baltasar Bux in Phantasien. Mit viel Licht, Nebel und Musik schöpften wir die Möglichkeiten unseres Veranstaltungssaales aus. (LINK: Photoseite)

 

2010: BUGSY MALONE - Gangster in Chicago schießen mit Eisgewehren (Gestaltung Prof. Wolfgang Eberl) aufeinander und wollen das Monopol für den Alkohol- bzw. Limonadenhandel ergattern. Und in der Bar von Fat Sam entspinnt sich die zarte Liebesgeschichte zwischen Blousey Brown und dem Titelhelden. Am Ende gipfeln beide Handlungen in einem wüsten Showdown mit viel Eis und Schlagobers.

 

2011: ICH WEISS, WAS DU LETZTE NACHT GETRÄUMT HAST. - Wir haben den Titel geändert, das Stück, das wir adaptiert haben, heißt „Der Junge der in ein Buch fiel“ und stammt von Alan Ayckburn. Es geht um einen Buben, der sich in den Roman träumt, den er abends im Bett liest. Und er steckt plötzlich in Schwierigkeiten. Und so wandert er von einem Buch zum anderen (Pippi Langstrumpf, Tom Sawyer, Matilda und andere), bis alles wieder in seinem Schlafzimmer endet.

 

2012; EIN SOMMERNACHTSTRAUM – Eine ganz aufwändige Theateraufführung im Veranstaltungssaal mit vielen Schülern und Schülerinnen der 3. Klassen. (Link zu Photos!)

 

2012: DER GOTT DES GEMETZELS – Der viel gespielte Klassiker von Yasmina Reza fand auch den Weg in den Zeichensaal. Amanda SCHÖFL, Ezgi TAS, Lukas NEMESTOTHY und Raphael RÖCK verkörperten die streitlustigen Eltern von ebensolchen Buben.

 

2013: TROJA SUCHT DEN SUPERSTAR – Der Stoff ist der Trojanische Krieg, die Version ist von Franz Lux. Der Krieg ist ein Medienkrieg, es geht um Castings, Models, echten oder erdachten Shows. Achilles ist ein Transvestit, Helena scheitert am Ende an einem Trojaner in der Musikanlage. Ein großer Spaß!

 

2014: DER 35. MAI – Nach dem relativ unbekannten Roman von Erich Kästner spielten wir ein Stück über die Reise in die Südsee, durch das Schlaraffenland oder die Welt der Zukunft, jedenfalls so, wie Kästner sie sie sah.

 

2015: 1 MORD FÜR 2 – Sebastian RIHL und Nils ARZTMANN spielen ein Zwei-Personen-Stück von Anthony Shaffer, das in der Verfilmung "Mord mit kleinen Fehlern" weltbekannt geworden ist.

 

2015: SELFIES AUS FREMDEN WELTEN – Aus „Fortsetzung folgt“, dem einstigen Internetroman unserer Schule (siehe „entfalten/Literatur), machten wir ein Episodenstück, in dem literarische Figuren wie Tom und Jerry, Max und Moritz, Blechmann, Vogelscheuche oder Mary Poppins Hilfe der Familie Miller benötigen – und erhalten.

 

2016: DIE ETWAS ANDEREN NIBELUNGEN. – Wie schon 2009 veränderten wir die Nibelungengeschichte ein wenig. Diesmal standen die IsländerInnen im Mittelpunkt, schon wegen der gleichzeitig stattfindenden Fußball-Europameisterschaft.

 

2017: ENDSPIEL – Die kleine, feine Gruppe der Oberstufe spielte den Klassiker von Samuel Beckett. Nils Arztmann als HAMM und Sebastian Rihl als CLOV glänzten in den Hauptrollen. Sophie Liebe-Kreutzner als NELL und Felix Ubl als NAGG mussten in Mülltonnen sitzen und auf den Auftritt warten.

 

2017: BUGSY MALONE – Der Klassiker im Repertoire der Gruppe 73. Zum bereits dritten Mal (nach 2002 und 2010) schossen die Gangster von Fat Sam und Gangsterinnen von Lady Madonna mit ihren Frostkanonen und verwandelten den Bühnenraum in einen Fleckenteppich aus Rasierschaum.

 

Seit 1994 fanden viele unserer Aufführungen im Theater des Augenblicks (1180 Wien) statt. Aus der Not heraus, dass es in unserer Schule (noch) keinen Festsaal gab, entstand eine Situation, die wir leidlich zu nützen pflegen. Im Theater hatten wir wunderbare Möglichkeiten, mit Licht, Musik, Nebel und anderen Effekten einen Raum zu schaffen, in dem unsere Stücke erst so richtig wirken konnten. Daneben fanden wir mit dem Rampenlicht-Theater (ebenfalls  im 18. Bezirk) eine zweite Bühne, auf der vor allem kleinere Stücke dargeboten werden konnten. Dies ist Vergangenheit. Seit dem Schuljahr 2008/2009 verfügen wir über einen eigenen Theatersaal im ersten Stock unseres Schulgebäudes.

   
   
Ansprechpartner: Prof. Franz LUX
* m@ilto:lux

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